Massieren gehört zu den ältesten Behandlungsmethoden der Welt, und in allen Kulturkreisen haben sich Heilmassagen entwickelt.

Unter dem Begriff "Massage" versteht man eine mechanische, meist manuelle, Beeinflussung der Haut, des tieferliegenden Gewebes und der Muskulatur. Die klassische Massage ist die am häufigsten angewendete Form der Massage und wird überwiegend zur Vorbeugung und Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparats eingesetzt.

Bei der Massage werden mit den Händen Druck- und Zugreize auf Gewebe und Muskeln ausgeübt. Die Berührungen haben zum einen eine direkte körperliche Wirkung, in dem sie verkrampfte Muskulatur dehnen und entspannen, die lokale Durchblutung steigern und den Zellstoffwechsel anregen.
Durch verschiedene Grifftechniken wie Streichungen, Knetungen, Reibungen und Vibrationen werden lokale, mechanische Reize auf die Haut und die Muskulatur gesetzt.

Darüber hinaus wirkt eine Massage auch auf das vegetative Nervensystem, wodurch Körperfunktionen wie Atmung, Verdauung und Kreislauf positiv beeinflusst und die Selbstheilungskräfte des Organismus angeregt werden.

Sie hat ebenfalls einen positiven Einfluss auf den Herzschlag, Blutdruck, Muskelstoffwechsel, Schlaf,  fördert die Entspannung und das Wohlbefinden. Aber auch im psychischen Bereich führt die Massage zu einer allgemeinen Entspannung.

Die Massage kann noch mit Aromen oder Kräutertstempel unterstütz werden um auch die Sinnesorgane positiv anzuregen. Heilpflanzen und Kräuteröle fördern die Stärkung des Immunsystems, Verstärken den Lymphfluss, erhöhen die Durchblutung und fördert so den Abtransport von Schlackenstoffen, entspannt und reduziert so die Stressbildung und noch vieles mehr.