Die Entwicklung der Fussreflexzonentherapie nahm vermutlich einen ähnlichen Weg wie auch schon andere Behandlungsmethoden, sie kommt aus dem Volk und wurde bis zu der heutigen Form weiterentwickelt. Der amerikanische Arzt Dr. W. Fitzgerald befasste sich intensiv mit den Reflexzonen und dessen Behandlung, später wurden sie in Europa vor allem durch H. Marquard weiterentwickelt und richtig bekannt gemacht.

Von den Füssen her sind differenzierte Beziehungen zum ganzen Menschen vorhanden, die Fussreflexzonen-Massage ist daher eine organferne (reflektorische) Behandlungsmethode.  

Die Eigenschaft des Körpers, sich in allen Körperteilen zu spiegeln, macht sich die Reflexzonentherapie zu Nutze. Mittels einer speziellen Grifftechnik, welche nach einem durchgeführten Tastbefund erfolgt, werden die Reflexzonen gezielt behandelt und damit entsprechende Bereiche und Funktionen des Körpers angeregt, stimuliert und harmonisiert.

Grundsätzlich gilt: Organe der linken Körperhälfte korrespondieren mit dem linken Fuss, Organe der rechten Körperseite mit dem rechten Fuss. Aufgrund dieser Zusammenhänge ist es möglich, durch einen gezielten Druck auf einen Reflexpunkt am Fuss auch weiter entfernt liegende Körperbereiche zu behandeln.

Die Fussreflexzonenmassage bewirkt eine Mobilisation der körpereigenen Heilkräfte, welche die Grundvoraussetzung für eine Verbesserung darstellt.

Die Anwendungsgebiete beziehen sich auf das komplette Störungssystem im Körper. Nieren-Blasenbeschwerden, Unterleibsbeschwerden, Schlafstörungen, geschwächtes Immunsystem, Verdauungsbeschwerden, Stressbedingte Beschwerden, Kopfschmerzen und vieles mehr.

Das gleiche Prinzip kann auch für die Hände angewendet werden: Bei der Handreflexzonen-Massage werden die entsprechenden Reflexpunkte an den Händen behandelt. Da aber ach in der Ohrmuschel sämtliche Reflexzonen vorhanden sind, ist auch hier eine Reflexzonen-Massage möglich.

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